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| Flexografie Lexikon |
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| Derzeit umfasst das Lexikon 343 Einträge |
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Schaffnerzange
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Die Schaffner-Kontrollzange locht und entwertet Fahrscheine und ähnliche Karten. Siehe auch: Kerbschnittzange. |
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Schild
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Das Schild bezeichnet eine mit Zeichen oder einer Aufschrift versehene Tafel, wie z.B. Türschilder, Fluchtwegschilder, Hinweisschilder, Namensschilder, Verkehrsschilder, Reklameschilder, Warnschilder oder Straßenschilder. Nach der Art der Herstellung unterscheidet man zwischen gravierten, gedruckten und geprägten Schildern. Die Art des Schildes, Schriftart und -größe kann der Kunde nach seinen Vorstellungen auswählen und frei kombinieren.
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Schlagstempel
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Schlagstempel sind Stahlstempel aus gehärtetem Stahl mit scharf gravierten Buchstaben zum Einschlagen von Text, Ziffern oder Logos in Metalle oder Werkzeuge. Schlagstempel sind individuell in unterschiedlichen Größen und Formen lieferbar. Die Fertigung erfolgt dann nach Zeichnung oder Muster. Siehe auch: Stahlstempel. |
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Schmuck-Prägezange
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Schmuck-Prägezangen für Juweliere, Goldschmiede und Optiker – zum Prägen von Karatangaben oder Firmenzeichen auf Schmuckstücken, Ringen und ähnlichem. Die Haltestempel werden in glatter oder konkaver Ausführung geliefert.
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Schmuckstempel
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Das sind Stempel aus gehärtetem Stahl zum Kennzeichnen von Schmuck. Siehe auch: Ringstempel, Stahlstempel, Punzierungsstempel, Meister-Stempel. |
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Schnellstempler
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Schnellstempler sind Stempel mit integriertem Farbkissen wie Printy/Printer, Stativstempel oder Paginierstempel. Siehe auch: Selbstfärber.
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Schwarz
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Schwarz ist die häufigst verwendete Stempelfarbe. Schwarz hat auf einem hellen Untergrund den besten Kontrast, sehr wichtig z.B. bei Fax-Übertragungen. |
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Schwarzdruckstempel
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Ein Prägestempel, mittels dem mit schwarzer Folie geprägt wird. Die Bezeichnung Schwarzdruckstempel wird auch als Oberbegriff gebraucht für Prägestempel, mit denen Folien auf andere Materialien geprägt werden. Siehe auch: Golddruckstempel. |
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Selbstfärber
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Stempelgerät mit eingebautem Stempelkissen – auch mit Datum. Bei dem Selbstfärber ist das Stempelkkissen oben im Gehäuse eingebaut. Durch Niederdrücken des Griffes dreht sich der Stempelkörper im Gestell um 180 Grad und kommt so zum Abdruck. In Ruhestellung ist der Stempelkörper mit der Textplatte gegen das Farbkissen gepreßt. 
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Shore-Härte
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Die Shore-Härte ist der Werkstoffkennwert für Weichgummi, Naturkautschuk, Elastomere und andere Kunststoffe. Unter der Härte nach Shore wird der Widerstand gegen das Eindringen eines Körpers bestimmter geometrischer Form unter definierter Druckkraft in eine Probe verstanden. Der Eindringweg wird gemessen und an der 100-teiligen Shore-Skala angezeigt. Da der Eindringkörper einen Weg vom max 2.5 mm zurücklegt, muß der Probekörper eine Mindestdicke von 6 mm besitzen. Gegebenenfalls müssen mehrere Proben aufeinandergelegt werden, um die Mindestdicke zu erzielen. Der Messpunkt muss mindestens 12 mm von den äußeren Kanten entfernt sei Das Shore-Härte-Prüfgerät besteht aus einem federbelasteten Stift, dessen elastische Eindringtiefe ein Maß für entsprechende Härte (0-100 Sh) ist, wobei ein hoher Zahlenwert große Härte bedeutet. Man unterscheidet verschiedene Shore-Härte-Typen: Shore-A: wird angegeben bei Weichgummi (= Weichelastomere), Naturkautschuk, und Leder. Beispiele neben dem Stempel sind Gummireifen und -schläuche. Neben Shore-A gibt es noch Shore-D (z.B. für Acrylglas und Polystyrol), Shore-C für mittelharte Werkstoffe (z.B. Golfbälle) und Shore O für weiche Elastomere (z.B. Signiergummi) sowie weitere Klassifizierungen. Die Härte der (der teilweise lösungsmittelbeständigen) Kautschuke für die Produktion der Gummistempel-Textplatten liegt bei etwa 60 Shore. Dies hat sich als ideale Balance zwischen Haltbarkeit (Abrieb) und Stempelabdruck-Güte erwiesen. |
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Sicherungsstempel
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Sicherungsstempel an einem eichfähigen Messgerät verhindern, dass das Messgerät unbemerkt geöffnet werden kann. Sicherungsstempel sind wie Hauptstempel mit dem Symbol der Prüfbehörde versehen, tragen jedoch keine Jahresbezeichnung. Die Funktion des Sicherungsstempels entspricht der eines Siegels bzw. einer Siegelmarke. Siehe auch: Siegel. |
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Siebdruck
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Durchdruckverfahren, das handwerklich manuell, gewerblich oder industriell für vielfältigste Druckarbeiten eingesetzt wird. Druckform ist ein Siebdruckgewebe aus Kunststoff- oder Metallfäden. Durch eine Siebdruckschablone ist das Sieb an allen Nichtbildstellen farbundurchlässig, an Bildstellen farbdurchlässig. Die Druckfarbe wird mit einer Rakel durch die Maschenöffnungen des Siebdruckgewebes auf den Bedruckstoff gerakelt. Im allgemeinen hat der Bedruckstoff nur in der unmittelbaren Druckzone durch das Rakeln einen Kontakt mit dem Sieb. Durch einen geringen Abstand, dem sogenannten Absprung, löst sich der Bedruckstoff nach der Druckphase leichter von dem Sieb. Druckprinzipe im Siebdruck: – Fläche – Fläche, – Fläche – Zylinder, – Zylinder – Zylinder sowie spezifische, dem Druckobjekt angepasste Formen. Überwiegend wird das Druckprinzip Fläche gegen Fläche eingesetzt. Die Technik des Druckens reicht von einfachen Handdrucktischen bis zu Vollautomaten mit hohen Druckleistungen. Im Siebdruck werden planliegende Bedruckstoffe aller Art (Papier, Karton, Pappe, Holz, Metall, Glas, Kunststoff usw.) sowie auch beliebig geformte Körper (mit angepassten Siebformen, z.B. Ski, Behälter, Kerzen, Glasballon) bedruckt. Typische Druckprodukte sind: Werbetafeln, Schilder, Displays, Glastafeln, Großplakate, Skalen, gedruckte Schaltungen, Glasflaschen, Kugeln, Verkehrs- und Straßenschilder usw. |
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Siegel
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Das Siegel (von lat. sigillum, Bildchen) ist eine Form der Beglaubigung von Urkunden oder Sicherstellung (Verschluss) der Unversehrtheit von Gegenständen oder Behältnissen (Briefumschlag, Tür) mit Hilfe einer Petschaft, die in eine weiche erhärtende Masse (Siegellack) gedrückt wird. Rechtlich ist jedes „Siegel“ einzigartig (gegenüber beliebig herstellbaren „Stempeln“). Wer es führen darf, ist eigens geregelt. Bei behördlichen Siegeln ist z.B. ein unbrauchbar gewordenes Siegel nur unter Hinzuziehung eines Zeugen und mit einem entsprechenden Protokoll vernichtbar, einen unbrauchbaren Stempel hingegen zerschneidet man und wirft ihn weg. Das Beschädigen, Ablösen oder Unkenntlichmachen eines Siegels ist in Deutschland als Siegelbruch nach § 136 Strafgesetzbuch unter Strafe gestellt. Siehe auch: Dienstsiegel, Dienstsiegelstempel, Siegelstempel. |
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Siegellack
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Siegellack dient zum Siegeln von Briefen und Paketen und besteht aus einer harzigen Masse, die nach dem Erhitzen (über einer Kerze oder als Siegellackstange mit Docht) und dem Abtropfen erstarrt. Die Portugiesen haben den Siegellack aus Ostindien nach Europa gebracht (deshalb früher als Spanisches Wachs bezeichnet). Siegellack besteht aus Schellack und Terpentin, oft unter Zusatz von Benzoeharz, Tolubalsam und Storax, oder einfach aus Terpentin und Kolophonium. Der Zusatz von Kreide, Zinkweiß verhindert das schnelle Abtropfen. Verschiedene Farben erhält man mit Zinnober, Mennige oder rotem Eisenoxid, Grünspan, Chromgelb und gebranntem Elfenbein. Siehe auch: Petschaft, Siegel. |
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Siegelstempel
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Runder oder ovaler Stempel aus Gummi/Polymer oder Metall für offizielle Zwecke. Behördenstempel dürfen nur mit Legitimation hergestellt werden. Siehe auch: Dienstsiegel, Dienstsiegelstempel, Siegel. |
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Siegelwachs
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Siehe unter Siegellack.
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Signier-Bänderstempel
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Ein Signier-Bänderstempel besteht aus elastischem Signiergummi, gebräuchlich ab ca. 25 mm Schrifthöhe. Siehe auch: Signierstempel. |
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Signierfarbe
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Oberbegriff für die Farbsorten, die ursprünglich für die großformatige Kennzeichnung verschiedenster Materialien in Versandabteilungen wie Kisten, Kartons, Fässer usw. mittels Pinsel, Füllroller, Schaumgummirolle, Aerosolspray und Schablonen vorgesehen waren. Mittlerweile sind durch den allgemeinen Sprachgebrauch die Grenzen etwas fließender geworden, man rechnet jetzt auch Farben hinzu, die mittels großformatiger Stempel (= Signierstempel) oder Signiersystemen verarbeitet werden können. Signierfarbe besteht aus zwei Hauptbestandteilen, dem Farbmittel und dem Bindemittel. Die Farbmittel sind das, was wir als die „Farbe“ wahrnehmen, sie dienen dazu das Material einzufärben. Die Bindemittel sorgen für die Haftung der Farbmittel auf dem Bedruckstoff und schützen die Farbmittel vor mechanischen Abrieb, des Weiteren sorgen sie dafür, dass die Farbe auch trocknet. Die Signierfarbe muss drei Hauptaufgaben erfüllen:
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